Über die Alice-Eleonoren-Schule

Schulleitung



Schulprogramm

Bitte folgenden Link klicken: Schulprogramm 30.11.2016

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Unser Qualitätsleitbild

Qualitätsleitbild der Alice-Eleonoren-Schule

Vorwort

Die Alice-Eleonoren-Schule ist die älteste berufliche Schule Hessens. Sie ist mehr als 145 Jahre alt und steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von Frauenberufen. Traditionell war das die Ausbildung in den Berufsfeldern Textiltechnik und Bekleidung, Ernährung und Hauswirtschaft sowie im Berufsfeld Körperpflege, die es den Frauen ermöglichten, ihren Broterwerb ähnlich wie Männer zu gestalten und damit gesellschaftlich unabhängig zu sein.

Das Gesamtbild unserer Schule hat sich im Laufe der Zeit verändert. Der strukturelle Wandel der Gesellschaft wurde von uns vorausschauend erkannt, in dem bereits etablierte Schulformen im sozialpädagogischen Bereich ausgebaut und neue hinzugefügt wurden. Zur Zeit liegt der Ausbildungsschwerpunkt unserer Schule im sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Bereich. Unsere schulischen Angebote wurden den gesellschaftlichen Anforderungen entsprechend weiter entwickelt und bereichern die Pluralität der Ausbildungslandschaft an der Alice-Eleonoren-Schule.

Ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis wird in das schulische Leben einbezogen. Die Förderung der Gesundheitskompetenz von Lernenden und Lehrenden ist Bestandteil unseres Schulalltags.

Gleichgeblieben sind jedoch die drei Schulstandorte und die damit verbundenen Herausforderungen, die von der gesamten Schulgemeinde angenommen und bewältigt werden müssen.

Lehr- und Lernprozesse:

Die Unterrichtsprozesse sind neben der Vermittlung des Wissens im Rahmen schülerbezogener Lehr- und Lernmethoden im Besonderen auch durch die Freisetzung reflexiver Prozesse gekennzeichnet. Im Rahmen der didaktisch-methodischen Vermittlungsformen werden verstärkt binnendifferenzierte und selbstgesteuerte Lernprozesse initiiert. Die im Lehr- und Lernprozess gewonnenen Erkenntnisse münden im schulspezifischen und landesweiten curricularen Weiterentwicklungsprozess.

Offene Schule:

Unser spezifisches Ausbildungsprofil erstellen wir in der Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir pflegen als offene Schule den Dialog und die Kooperation in der Schulgemeinde und mit unterschiedlichen Einrichtungen in der Region (z.B. ARGE, Ausbildungspartner, außerschulische Lernorte u.a.)
Über die Homepage, Pressearbeit, Ausbildungsmessen und schulische Informationsveranstaltungen stellen wir unsere Bildungs- und Ausbildungsgänge der Öffentlichkeit dar. Im Rahmen von Zertifizierungsprozessen stellen sich die Fachschulen Qualitätskriterien und sie entwickeln sich als lernende Organisation im Dialog mit den Studierenden und unseren Ausbildungspartnern weiter.

Lebensraum:

Wir entwickeln den Lebensraum Schule als Ort für Begegnungen und gelingende Erziehungs- und Bildungsprozesse. Eine Zusammenarbeit in gemeinsamer Verantwortung und gegenseitiger Wertschätzung ist ein wichtiges Ziel. Die Pflege und der Ausbau einer Feedback- bzw. Evaluationskultur unterstützt unsere Weiterentwicklung.
Die erfolgreichen Eigeninitiativen sowie Hilfsangebote für die Schülerinnen und Schüler (z. B. Peer Education, Lufbahnberatung, Offenes Ohr, QuABB, Soziales Netzwerk und Mediation) werden fortgesetzt und ausgebaut. Diese sind auch Bestandteile unserer zertifizierten gesundheitsfördernden Schule. Der Förderverein der AES unterstützt nach seinen Möglichkeiten Schüler/innen in finanziell schwierigen Situationen, damit sie gleichermaßen an schulischen Veranstaltungen partizipieren können. Eine emanzipierte Schülervertretung ist uns ein besonderes Anliegen.
Wir streben die Beteiligung außerschulischer Institutionen bei der Gestaltung des Lebensraumes Schule an.

Kommunikation, Teamarbeit und Transparenz:

Eine offene Gesprächskultur, wertschätzender Umgang, gegenseitige Akzeptanz, Verlässlichkeit und transparente Entscheidungsprozesse auch in kontroversen Auseinandersetzungen sind wesentliche Bausteine unseres sozialen Miteinanders und Bestandteil unseres demokratischen Verständnisses. Dabei fördern wir die Teamarbeit im Kollegium und im Unterricht, so dass die Schüler/innen in ihrer Kompetenzentwicklung unterstützt werden.

Lebenslanges Lernen:

Der Grundsatz des lebenslangen Lernens ist für das Kollegium der AES handlungsleitend, damit neuere wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftlichen Entwicklungen im Unterrichtsgeschehen berücksichtigt werden können. Neben den Fortbildungen dient dazu auch die Zusammenarbeit mit den Ausbildungspartnern, dem Lernort Praxis. Die Alice-Eleonoren-Schule unterstützt mit BIKOM e.V. die sozialpädagogischen und –pflegerischen Einrichtungen durch spezifische Fortbildungsveranstaltungen bei der Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter/innen.

Geschichte

Alice von Hessen-Darmstadt

Die Großherzogin Alice (Alix) von Hessen und bei Rhein (* 25. April 1843 in London; † 1878 in Darmstadt) war die Tochter von Albert von Sachsen-Coburg-Gotha und Königin Victoria und Prinzessin von Großbritannien und Irland.

Sie heiratete 1862 den Großherzog Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein. Alice gebar sieben Kinder in elf Jahren. Ab 1863 engagierte sich Alice für die öffentliche Gesundheitspflege und insbesondere um die Verbesserung der hygienischen Bedingungen für Wöchnerinnen.

In Darmstadt gründete 1867 sie gemeinsam mit Luise Büchner den nach ihr benannten Kranken- und Armenpflegeverein (Alice-Frauenverein). Großherzogin Alice und Luise Büchner entwickelten den Beruf der Krankenpflegerin ohne konfessionelle Bindung, und es entstand der Alice-Verein für Krankenpflege, aus dem die freie Alice-Schwesternschaft hervorging. 1872 fand auf Alices Einladung in Darmstadt die erste „Generalversammlung deutscher Frauen- und Erwerbsvereine“ statt, bei dem es unter anderem um Frauenerwerbsarbeit bei der Post, der Eisenbahn und dem Telegraphendienst ging.

1873 starb Alices jüngster Sohn nach einem Unfall. Im selben Jahr übersetzte sie die Abhandlung On the Homes of the London Poor von Octavia Hill ins Deutsche.

Im November 1878 pflegte sie ihre an Diphterie erkrankten Kinder und starb vier Tage nach ihrer Tochter Marie. Sie ist im Mausoleum der großherzoglichen Familie auf der Rosenhöhe in Darmstadt beigesetzt. Ihren Plan, eine Künstlerkolonie zu errichten, konnte sie nicht mehr selbst in die Tat umsetzen. Dies vollführte ihr Sohn Großherzog Ernst Ludwig.
Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchives, Darmstadt

Luise Büchner

Eine radikale Feministin der ersten Stunde war sie nicht. Ihr politischer Wirkungskreis bezog sich auf die gesellschaftliche Position bürgerlicher Frauen. Ihnen wollte sie zu qualifizierter Bildung und Ausbildung verhelfen mit dem Ziel, dass jede Frau ihren Beruf frei wählen und in diesem Bereich arbeiten könne.

Luise Büchner, als temperamentvoll charakterisiert und durch einen Unfall gehbehindert, wird 1821 in Darmstadt geboren. Als fünftes Kind einer durch ihre Söhne bekannten Familie (ihr ältester Bruder ist der politische Autor Georg Büchner) eignet sie sich autodidaktisch umfangreiches Wissen vor allem in Literatur, Mythologie, Geschichte und Fremdsprachen an. Nach dem Tod der Eltern lebt sie zusammen mit ihrer ebenfalls ledigen Schwester Mathilde im Haushalt des Bruders und Arztes Ludwig Büchner. Ihre Freundschaft zum Ehepaar Gutzkow vertieft ihr Interesse für die zeitgenössische Politik. Später wird sie Privatvorlesungen über die deutsche Geschichte halten und das Fach in einer Mädchenschule unterrichten. Sie bekennt sich zu den demokratischen Ideen der Revolution von 1848/49. Doch ihr Engagement geht in eine frauenpolitische, pädagogisch-journalistische Richtung. Sie kämpft für die Einrichtung von weiblichen Ausbildungsstätten und tritt in Wort und Schrift für „Die Frauen und ihr Beruf“ ein. Diesen Titel trägt ihr erster Bestseller, der 1855 erscheint und mehrere Auflagen erlebt.

Nach einigen Jahren publizistischer und schriftstellerischer Arbeit gründet Luise Büchner 1867 mit der späteren Großherzogin Alice von Hessen den „Alice-Verein“, der die Einrichtung von Ausbildungsschulen für Frauen durchsetzt, und bleibt bis 1877 dessen Vizepräsidentin. Als Ehrenmitglied des Lette-Vereins, der ebenfalls die Förderung der Erwerbsfähigkeit von Frauen unterstützt, ohne jedoch der Gleichberechtigung das Wort zu reden, vermittelt sie Kontakte zwischen den Vereinen. Während dieser Zeit erweitert sie ihren Wirkungskreis und publiziert im „Deutschen Frauenanwalt“, dem Presseorgan des Lette-Vereins.

Schließlich führen Büchners Artikel, Bücher, Erzählungen, Romane und Märchen zu einem Bekanntheitsgrad, der weit über regionale Bezüge hinausgeht. Aus Anlass einer Konferenz des preußischen Kultusministeriums wird sie 1873 als erste Frau gebeten, zu den Unterrichts- und Erziehungsfragen in der Mädchenschulbildung eine Stellungnahme vorzulegen. Vier Jahre später stirbt die vielseitige Frauenpädagogin in ihrer Heimatstadt, auf ihrem Grab befindet sich heute ein Relief.
Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung der Luise Büchner Gesellschaft


Fördervereine und Besonderes

Förderverein

WIR für EUCH!
Unter diesem Motto unterstützt der Förderverein der Alice-Eleonoren-Schule Schülerinnen aktiv die Bildung und Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.


  • Wir unterstützen die schulische Arbeit ideell und materiell.
  • Wir möchten Schülerinnen und Schüler in ihrer berfulichen Aus- und Weiterbildung fördern
  • Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieben, Berufsverbänden, Institutionen der Wirtschaft und unserer Schule verbessern.
  • Wir würdigen die Arbeit besonders engagierter Schüler/innen in fachlichen und sozialen Bereichen.
  • Wir unterstützen finanziell: Projekte, Studien- und Klassenfahrten.
  • Wir helfen einzelnen Schüler/innen in Notlagen.

Ihre Mitgliedschaft oder Spende unterstützt die Arbeit des Fördervereins der Alice-Eleonoren-Schule. Ergreifen Sie die Chance, sich für junge Menschen zu engagieren!
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15,- € pro Jahr

Sie können sich persönlich, per Email oder schriftlich anmelden.

Förderverein
Alice-Eleonoren-Schule
Kapellplatz 2
64283 Darmstadt
foerderverein-aes-darmstadt@web.de

Förderverein
Alice-Eleonoren-Schule
Volksbank Darmstadt
IBAN DE07 5089 0000 0100 1809 01
BIC GENODEF1VBD

Email: foerderverein-aes-darmstadt@web.de

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Vorstand
  • Susanne Hughes
  • Gudula Billepp
  • Manuela Kruppert-Helm
  • Anne-Kathrin Ruf
  • Jantine Huckauf
BIKOM

Klick zur Bikom-Website: https://bikom.alice-eleonoren-schule.de.

BIKOM-AES e.V. ist ein Förderverein der Alice-Eleonoren-Schule in Darmstadt. Unser Ziel ist die Fort- und Weiterbildung sozialpädagogischer Fachkräfte als Reaktion auf aktuelle Bedarfe in Gesellschaft und Praxis.

Als Weiterbildungszentrum der AES verstehen wir uns als ein Ort der Reflexion, an dem eine Verständigung über eine angemessene Pädagogik und eine Vermittlung von beruflichen und sozialen Kompetenzen erfolgt.

Dabei sind wir darauf bedacht, dass die Angebote des Weiterbildungszentrums BIKOM aus der Zusammenarbeit mit der beruflichen Praxis – Ihren Erfahrungen und Interessen – entstehen und auch positiv auf die Qualität unserer schulischen Ausbildungsgänge zurückwirken.

  • Wie führe ich Elterngespräche?
  • Wie können Kinder in schwierigen Lebenssituationen begleitet werden?
  • Wie kann ich Medienkompetenzen erwerben?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um unsere Einrichtung bekannter zu machen?
  • Wie kann ich die Qualitätsentwicklung im Team vorantreiben?
  • Wobekomme ich interessante und praxisnahe Fortbildungen für meine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Haben Sie sich solche oder ähnliches Fragen schon gestellt?  Dann sind Sie bei uns richtig.

Die Alice-Eleonoren-Schule ist eine berufliche Schule mit unterschiedlichen Schulformen im sozialpädagogischen, hauswirtschaftlichen, medizinischen und Körperpflegebereich.

Die Fachschule Sozialpädagogik am Standort Martinstraße verfügt über lange Tradition in der Erzieherausbildung.

Interessiert? Dann besuchen Sie unsere Homepage unter https://bikom.alice-eleonoren-schule.de

Lesekompetenz e.V.
Projekt zur Förderung von Literacy-Kompetenzen 


Durchgeführt von 26 engagierten Studierenden der Erzieher-Klasse 01FS2, in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Lesekompetenz an der AES. Pädagogische Leitung : Anica Glöckner

DSCN0172Wenn die Kinder der Kita „Traumwolke“ zu Besuch in die Martinstraße kommen, heißt es für die Studierenden der Klasse 01FS2 wieder: Bücher zur Hand nehmen und Freude am Lesen und dem Umgang mit Büchern vermitteln.

Seit Oktober 2015 kommen 15-20 Kinder einer Darmstädter Kita mit ihren Erzieher/innen einmal monatlich zu gemeinsamen Leserunden in die Alice-Eleonoren-Schule.
Hier tauchen sie mit den angehenden Erzieher/innen in die bunte Welt der Bücher ein, erleben darin viel Spaß und Abenteuer. So lernen sie spielerisch ihre Kompetenzen rund um Literatur und Sprache einzubringen und zugleich diese zu erweitern.DSCN0165

Die angehenden Erzieher/innen bereiten die Leserunden im KJL-Unterricht (KJL= Kinder- und Jugendliteratur) eigenverantwortlich vor und führen diese dann mit den Kindern durch. Dadurch kann z.B. praktisch erprobt werden, wie spannend und interaktiv gelesen werden kann, welche Methoden zur Darstellung von Büchern und Geschichten genutzt werden können (z.B. Kamishibai = japanisches Papiertheater) und wie die Begeisterung der Kinder für Literatur geweckt und vertieft werden kann.



Anschließend werden diese Leserunden von den Studierenden reflektiert und die gewonnenen Erfahrungen ausgewertet. Diese Erkenntnisse fließen dann konstruktiv in die Gestaltung der nächsten Leserunde ein.
Gemeinsam mit dem Verein für Lesekompetenz an der AES entstand die Idee für dieses praxisnahe Kinderbuch-Projekt, das bis zu den Sommerferien – und möglicherweise auch darüber hinaus – laufen wird.

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  • Leitung und Organisation der Schulbibliothek an der Fachschule für Sozialwesen mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik
  • Bestand und Pflege einer Präsenzbibliothek
  • Erweiterung der Schulbibliothek mit Kinder- und Jugendliteratur Bau einer Leseecke
  • Eröffnungsveranstaltung mit Kunstausstellung
  • Ausbildung von „Lesecoachs“ im Unterricht KJL, Deutsch in der Erzieher-Ausbildung
  • Informationsmaterial für sozialpädagogische Einrichtungen
  • Regelmäßig durchgeführte „AES-Vor-Lese-Stunden“ in sozialpädagogischen Einrichtungen durch Studierende der FSS Sozialpädagogik

Ihre Mitgliedschaft oder Spende unterstützt unsere Arbeit!. Ergreifen Sie die Chance, sich für junge Menschen zu engagieren!
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15,- € pro Jahr

Sie können sich persönlich, per Email (über BIKOM) oder schriftlich anmelden.

Verein für Lesekompetenz
Alice-Eleonoren-Schule
Martinstraße 140
64285 Darmstadt

Unsere Bürozeiten (über BIKOM):

Mo – Don: 12:00 – 16:00 Uhr

Fr: 12:00 – 13:30 Uhr

Telefon/Fax 06151 – 15 96 682

info@bikom-aes.de
Ansprechpartnerin: Frau Maas

Verein zur Förderung der Lesekompetenz an der AES
Sparkasse Darmstadt
IBAN DE52 5085 0150 0002 0303 90
BIC: HELADEF1DAS

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Vorstand
1. Vorsitzende

Jenny Krebs

2. Vorsitzende/Kassenwart

Jutta Frank-Gropper

Schriftführerin:

Nicole Daum

Kassenprüfer:

Eleonore Jungmann-Ginkel
Dr. Thomas Dick

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