Naturnah, inklusiv, gestalterisch – das Schulhofprojekt am Standort Heinrichstraße
Mit viel Freude und Interesse haben die Studierenden der 01FSHEP (im Rahmen des Aufgabenfelds 4) und die Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker vom Kapellplatz ihr erstes gemeinsames Schulhofprojekt am Standort Heinrichstraße beendet. Ziel war es, inklusiv zusammenzuarbeiten und den Schulhof zu einem nachhaltigen und naturnahen Ort zu machen. Gleich zu Beginn entstand ein großes Naturmandala – ein kreativer und schöner Auftakt, der das Miteinander stärkte und Lust auf weitere gemeinsame Arbeit machte.
Im Anschluss bildeten sich gemischte Teams aus beiden Klassen, die jeweils ein Teilprojekt übernahmen: das Hochbeet, Dekorationselemente aus Ton, ein Vogelhäuschen, den Eingangsbereich und ein Beet im hinteren Schulhof. Von September bis November wurde überall geplant, abgesprochen, ausprobiert und mit viel Freude gestaltet. Das Hochbeet wurde gereinigt, neu bepflanzt und die im Frühjahr und Sommer blühenden Pflanzen farblich abgestimmt. Die Vogelhaus-Gruppe baute aus Holz, Werkzeug und viel Kreativität ein neues Vogelhäuschen. Die Ton-Gruppe formte u.a. bunte Ton-Dekorationen für die Beete und eine Vogeltränke. Die Teams Eingangsbereich und hinterer Schulhof legten mit viel Muskelkraft und Schweiß verwilderte Beete frei und pflanzten zahlreiche Zwiebeln ein, sodass dort im Frühjahr und Sommer blühende Flächen entstehen. Begleitet wurde die Arbeit stets von selbstgemachten Snacks, warmen Getränken und vielen motivierenden Gesprächen – eine wertvolle Stärkung für alle.
Besonders bereichernd war das Projekt in pädagogischer Hinsicht: Für beide Klassen bot die Zusammenarbeit eine deutliche Kompetenzerweiterung auf sozialer, fachlicher, methodischer und personaler Ebene, was bei der großen Abschlusspräsentation und -reflexion noch einmal sichtbar wurde.
Für die Unterstufe HEP sind diese Erfahrungen und Erkenntnisse ein großer Gewinn, nicht zuletzt für zukünftige Projektarbeiten in der Oberstufe. Für die Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker bietet die Teilhabe an diesem Projekt eine Weiterentwicklung in persönlicher sowie beruflicher Hinsicht.
Wechselseitiges Interesse zeigen, gemeinsam in Beziehung treten, mit Offenheit und Neugierde etwas Neues gestalten, zusammen kreativ sein und als gleichberechtigte Teile einer Gemeinschaft Selbstwirksamkeit erleben – dieses Projekt hat gezeigt, wie Inklusion funktionieren kann.
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