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Brücken bauen – BFS-Klasse gestaltet erfolgreiche Begegnung

Vielfalt erleben, Vorurteile abbauen und Kontakte schaffen – unter diesem Motto lud die Klasse 10 BFS-S2 am 3. November eine InteA-Klasse zu einem besonderen Projekttag ein. Das Ergebnis: viel Lachen, neue Bekanntschaften und die Erkenntnis, dass Begegnung funktioniert – auch ohne perfekte Sprachkenntnisse.

Von der Theorie zur Praxis

Im Rahmen des Lernfelds 3 „Lebenswelten erkunden und differenziert darstellen“ bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv vor: Sie setzten sich mit Vorurteilen auseinander, lernten die Prinzipien interkultureller Bildung nach Wolfgang Nieke kennen und diskutierten über Werte und Normen. In drei Projektwerkstätten entwickelten fünf Gruppen dann ein buntes Programm mit Spielen, Willkommensritualen und Raumdekoration.

Ein Tag voller Begegnung

Der Projekttag startete mit einem Klatschritual, selbstgebackenem Kuchen und einem festlich geschmückten Raum mit Papierblumen und Girlanden. Dann ging’s los: Bei Spielen wie „Stadt, Land, Name, Obst“, „Reise nach Jerusalem“ und einem Ballspiel mit der Frage „Wie heißt du?“ kam die Stimmung schnell in Schwung. Besonders beim Spiel „Reise nach Jerusalem“ „platzte der Knoten“ – plötzlich spielten alle miteinander, nicht mehr nebeneinander.

Was haben wir gelernt?

In der Reflexionsstunde eine Woche später zeigten sich die Erkenntnisse: „Man soll nicht vorverurteilen, denn es gibt immer Gemeinsamkeiten“, fasste eine Schülerin zusammen. Eine andere ergänzte: „Ich nehme mit: öfter mal den ersten Schritt wagen.“ Und besonders schön: „Tanzen verbindet – das war eine wichtige Erkenntnis für mich.“

Die Schülerinnen und Schüler reflektierten auch ehrlich die Herausforderungen: Der Anfang war schwer, beide Seiten waren schüchtern. Doch genau das machte das Projekt wertvoll – zu erleben, dass Begegnung Mut braucht, aber sich lohnt.

Die InteA-Klasse bedankte sich mit einer herzlichen Einladung zu einem Gegenbesuch. Ein schöneres Zeichen für eine gelungene Begegnung gibt es nicht!