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„Kreative Projekte, um Kinder spielerisch zu fördern“

Autor: Björn Butkus (2 PivA1), Fotos: AES

Im Rahmen des Unterrichts von AF 4.1, begleitet von unserer Lehrerin Frau Nelly Beyer, haben wir, die 01PivA1, mehrere Gruppen gebildet. Unsere Aufgabe bestand nicht nur darin uns eine kreative Gestaltung für Kinder im theoretischen Sinne zu überlegen, sondern diese unter Berücksichtigung einer vollständigen pädagogischen Handlung auch komplett umzusetzen. Zum Abschluss sollte das Ergebnis der Klasse vorgestellt werden. Da alle Gruppen wirklich herausragende Ideen und Umsetzungen hatten, bspw. denen von Kindern gemalten Bildern eine tragende Rolle für die Geschichte des Kamishibai zu geben, bekamen wir zusätzlich auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, unsere Arbeiten nochmals in der benachbarten Kita in der Martinstraße zu präsentieren. Auch hier bekamen wir von Kindern und Fachkräften ausgesprochen gutes Feedback. Eine Dreijährige kam einige Wochen, nachdem ich eines der Projekte in meiner eigenen Einrichtung vorgestellt hatte, auf mich zu und meinte „Wann ich denn so etwas super Cooles nochmals wiederholen könne“.

Wir hatten einige Wochen zur Verfügung bekommen, um unsere gestalterischen Ideen auch in die Tat umzusetzen. Dabei waren wir mit unserer Lehrerin im stetigen produktiven Austausch und bekamen verschiedene Impulse. Alle Gruppen arbeiteten sehr selbstständig, waren durchgehend motiviert und arbeiteten arbeitsteilig, um so ihre jeweiligen Stärken und Kompetenzen ideal einbringen zu können. Während dieser Zeit führten alle ihr individuelles Logbuch. Zudem schrieb jeder Schüler eine Reflexion.

Nun stellen wir alle Projekte kurz und knapp vor:

Kinderlied – „Straßenverkehr“

Wir erstellten als Gruppe von fünf Personen ein Kinderlied zum Thema Straßen-verkehr. Dazu filmten wir mit Legofiguren einen Stop-Motion-Film, der unser Lied geschichtlich als auch bildlich unterstützte. Die Kernaussage hierbei war, dass man nicht über rote Ampeln gehen und die Regeln im Straßenverkehr beachten soll. Dabei wird verdeutlicht, dass die Regeln einen Sinn haben und deren Beachtung uns selbst schützt.

Michelle, Salomé, Christina, Lea und Isabell

Mehrsprachiges Kinderbuch

Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen zweisprachig auf, gehen in internationale Betreuungseinrichtungen oder haben neben der Muttersprache bereits früh Kontakt zu einer weiteren Sprache. Kulturelle Offenheit, Zwei- und Mehrsprachigkeit sowie interkulturelle Kompetenz können Kindern helfen, sich zu weltoffenen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Viola, Maryam und Nina

Interaktives Bildertheater – „Kamishibai“

Wir haben uns für ein interaktives Bildertheater entschieden, welches sich an dem japanischen Vorbild „Kamishibai“ orientiert. Die Geschichte hat verschiedene Verläufe, welche durch die zuhörenden Kinder beeinflussbar ist. Die Grundlage der Geschichte basiert auf von Kindern gemalten Bildern, welche sie uns zur Verfügung stellten. Das Projekt soll die Sprache und Konzentration fördern, zum Mitmachen animieren, die Fantasie anregen, eine Sensibilität für Diversität schaffen und insbesondere die gemalten Werke der Kinder wertschätzen. Durch die individuelle Anpassungsmöglichkeit, die durch das Entfernen oder Hinzufügen anderer (neuer) Bilder erreicht wird, kann dies zu einer dauerhaften Integration in den Alltag einer Kita werden.

Julia, Emrah und Björn

Theater – „Tierisch kompliziert“

Wir haben für das Projekt ein selbstgemachtes Theater gestaltet. Dafür haben wir eigene Kulissen und Pappfiguren entworfen. Unsere Geschichte handelt von zwei Freunden, einem Löwen und einer Maus. Die Maus hat das Verhalten des Löwen fehlinterpretiert und organisiert daher voreilig eine Geburtstagsfeier für ihn. Aber hat der Löwe wirklich Geburtstag? Diese Geschichte soll zeigen, dass Fehler in Ordnung sind und man sich nicht schämen muss, nachzufragen. Zudem zeigt sie, dass man gemeinsam Einiges erreichen kann. Ganz besonders wichtig war uns, dass die Kinder Spaß dabeihaben.

Zsuzsanna, Kerstin und Samuel