Vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstobjekt

Zum Thema „Wandel“ hat sich unsere Gruppe für ein kleines Kunstprojekt mit Büchern entschieden. Aus aussortierten Büchern haben wir gemeinsam verschiedene kleine Kunstobjekte geschaffen, die alle ganz unterschiedlich geworden sind. Wir haben uns im Vorangang Ideenanregungen aus dem Internet geholt und viele wunderschöne Objekte dabei gefunden. Letztendlich ist aber, bis auf ein einziges Objekt – die Maus – alles rein intuitiv im Arbeitsprozess entstanden.

Foto: AES
Foto: AES

Im Hinblick auf die Arbeit im kreativ-bildenden Bereich, möchten wir mit unserer Arbeit die zukünftigen Pädagogischen Fachkräfte ermutigen, sich daran in einem künstlerischen Bildungsprojekt zu versuchen. Ein paar ausrangierte Bücher finden sich schnell und mit wenigen Arbeitsutensilien wie Schere und Kleber ist ohne großen (Kosten-)Aufwand eine wunderbare Arbeitsbasis geschaffen. Gerade die Mobiles bieten eine Vielzahl an Ideen, die man umsetzen kann. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Erschaffungsprozess von ganz alleine stattgefunden hat. Papier bietet endlose Möglichkeiten des Gestaltens und die Buchseiten wirken in Form geschnitten, gerissen, geknüllt ganz von selbst als etwas Besonderes. Die einzelnen Arbeitsschritte lassen sich – je nach Gestaltungsaufwand – auch wunderbar dem möglichen Ausübungsbereich der einzelnen Teilnehmer anpassen. Wer vielleicht nicht in der Lage, etwas exakt zu falten, kann etwas wild zerreissen oder auch zusammenknüllen, Fäden und Drähte zurecht schneiden und Ähnliches.

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Wir haben festgestellt, wie wichtig eine „Erprobungsphase“ ist – eine Phase, in der sich eingehend mit den Büchern beschäftigt wird, um grundlegende Fragen zu klären: Wie verhält sich das Buch in der Position, in der ich damit arbeiten will? Wie verhalten sich Einband und Seiten beim Hängen, Stellen, Legen? Wie stabil sind die Seiten? Mit welchen Kleber-Arten arbeiten wir und was ist die bessere Lösung? Wie hängen wir ein Buch auf? Welche Möglichkeiten ergeben sich hier am Buch, aber auch am Ort, wo es hängen soll? Wie verteilt sich der Schwerpunkt des Buches?

Solche Fragen müssen auf jeden Fall vorab geklärt werden.

Allen, die jetzt vielleicht daran Gefallen gefunden haben und darüber nachdenken, etwas Ähnliches mal auszuprobieren, sagen wir: Macht es! Es macht wirklich viel Spaß aus etwas Alltäglichen etwas vollkommen Neues zu erschaffen. Und wer möchte, darf sein Objekt gerne zu unseren dazustellen und unsere Arbeiten damit bereichern

AF4, Frau Buchwald-Perl, 02FSHEP, Projektarbeit zum Thema „Wandel“


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